Achtsamkeits-Meditation - jeden Donnerstag in meiner Ordination

 

Unter der Leitung von Khenpo Tamphel, einem Mönch aus Ladakh, treffen wir uns ab Jänner 2018 wieder jeden Donnerstag zur gemeinsamen Achtsamkeits-Meditation. Er weist uns in die 9 Stufen der Meditation ein und begleitet uns mit seiner Erfahrung und Weisheit.

 

Wann: jeden Donnerstag - wieder ab Herbst 2018!

Zeit: ab 18:30 Uhr

​Wo: Ordination Che

Schönbrunner Straße 188

1120 Wien

(U4/U6 Längenfeldgasse)

Kosten: freie Spende

Achtsamkeits-Meditation

Achtsamkeit ist ein psychologischer Prozeß, wo man seine Aufmerksamkeit internen sowie externen Erlebnissen, die im gegenwärtigen Moment passieren, zuwendet. Dies kann durch das Praktizieren einer Meditation oder anderem Training entwickelt werden. Die Bezeichnung "Achtsamkeit" ist eine Übersetzung aus dem tibetischen Begriff shi ney, welches ein wichtiges Element in allen Traditionen des alten Indien ist.

 

Große Studien haben gezeigt, dass die Praxis der Achtsamkeit stark mit einem besseren Wohlbefinden sowie Gesundheitswahrnehmung einhergeht. Weiters haben Studien gezeigt, dass immerwährendes Grübeln und Sorgen zu psychischen Krankheiten wie Depression und Ängsten beitragen, und dass auf Achtsamkeit basierende Techniken sehr wirkungsvoll bei der Reduzierung dieser sind.      

 

Khenpo Könchog Tamphel wird uns mit seinen Erklärungen und Anleitungen durch die Meditationsabende leiten. 

 

Aber, hinter diesen Meditationsabenden steht auch ein "guter Zweck": es ist Khenpo Könchog Tamphel ein großes Anliegen und wir möchten ihn hierbei unterstützen:

In der indischen Himalayaregion Ladakh gibt es einige Stupas, welche in den letzten Jahrhunderten seitlich von Fußwegen und auf hohen Pässen gebaut wurden, um Reisende an die Wichtigkeit von Liebe und Mitgefühl für alle fühlenden Lebewesen zu erinnern.

Eine Stupa ist ein sehr wichtiges Bauwerk im Buddhismus und repräsentiert den erleuchteten Geist von Buddha. Während der Jahrhunderte haben Buddhisten in Tibet und im Himalaya tausende von Stupas in den Tälern und Städten gebaut, um Menschen zu helfen, sich mit dem mitfühlenden und einsichtigen Geist von Buddha zu verbinden, und sie täglich zu inspirieren, dieselben Qualitäten in sich selbst zu entwickeln.

 

In der Vergangenheit kümmerten die Dorfleute sich gut um die Stupas. Doch leider hat die moderne Zivilisation einige Ablenkungen mit sich gebracht, sodaß die neue Generation von Menschen mitgerissen wird vom Rennen nach materialistischem Zuwachs. Daraus resultiert, dass viele dieser wertvollen jahrhundertealten Bauwerke mit den Jahren auseinanderfallen und verschwinden.

Aus diesem Grund würden wir gerne die Initiative ergreifen und in den nächsten Jahren so viele alte Stupas wie möglich wieder restaurieren.

 

Wir wenden uns demütig an alle, uns in unserer Bemühung zu unterstützen und Teil dieser großmütigen Arbeit für Frieden und Harmonie in der Welt zu sein.

Juli 2017: Mit den Spenden aus unseren ersten Meditationsabenden seit Frühjahr 2017 konnten wir Khenpo Tamphel bereits einen Geldbetrag überreichen, der es ihm ermöglicht, im August 2017 schon mit der Renovierung der ersten Stupa zu beginnen. Er ist im August persönlich vorort und wird die Restaurierung leiten und überwachen. Wir freuen uns schon auf die Fotos, die er uns im Herbst aus Ladakh mitbringt.